Das ungarische Alföld

Ungarische Langhornrinder
[Fotograf: selbst]
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Das ungarische  Alföld hat geschützte Schätze und eine unverwechselbare Landschaft
 
Fast jeder kennt es, aber doch nur wenige wissen es, dass es tatsächlich existiert. Das Alföld ist nicht nur wegen solcher alltäglichen Begriffe wie Puszta, Paprika,  Csárda oder Csikós bekannt. Seine wahre Bedeutung verstehen nur diejenigen, die diesen besonderen Platz besuchen.

Die Tiefebene ist ein Ort der Legenden und legendären Sehenswürdigkeiten.
Hortobágy und der Theiß-See haben es auf die UNESCO-Liste der Weltnaturschutzgüter gebracht. Beide Gebiete enthalten Naturschutzgebiete und zeichnen sich durch die drei Nationalparks aus, die sich innerhalb seiner Grenzen befinden. Sehenswert sind auch Europas größter Produzent von Obst, die ältesten Stätten griechisch-katholischen Glaubens in Mitteleuropa und die größte Windmühle.  Sehenswert auch die mittelalterlich Burg Stein, Ungarns ältester Bahnhof und die weltweit zweitgrößte Panorama-Malerei des Malers Árpád Feszty aus dem Jahre 1894, die erst jetzt fachgerecht restauriert wurde. Mit 1760 m² Größe ist das 2000 Figuren darstellende Gemälde das zweitgrößte Rundbild weltweit noch vor dem vom Maler Werner Tübke (1929-2004) gemalten Bauernkriegs-Panorama in Bad Frankenhausen am Kyffhäuser.

Die Tiefebene grenzt im Westen an die Donau und im Osten an die Theiß. Ungarn zweitgrößter Fluss Theiß  ist als Grenzfluss das kleinere Spiegelbild  zu seinen nächsten Nachbarn, der Donau. Die Theiß hat nur wenige Brücken, aber viele Boote, die als Fährverkehr dienen. Für die Theiß sind an den Ufern gelbe Sandstrände typisch. Auf gesamter Länge sind fein gekörnte Kieselsteine der Grund, warum man von der „blonden“ Theiß spricht. Das Land der südlichen Tiefebene hat die meisten Stunden Sonnenschein und zeichnet sich durch eine große Vielzahl von Thermen aus. Die goldenen Aprikosen danken dieser Fülle von Sonnenschein. Aus ihnen wird dann der unnachahmliche Barackpálinka von Kecskemét produziert.
Auch die meisten Kräuter, ohne die Pörkölt (Gulasch), Halászlé (Fischsuppe) und  Gulyásleves (Gulaschsuppe), keinen solchen Ruf hätten, wachsen in dieser Gegend. Keine ungarische Region hat im Zusammenhang mit der Gastronomie so viele Veranstaltungen wie in der Tiefebene.

Baja hat sein Halászlé-Kochen (Fischsuppe)-Volksfest, Pusztamérges im Bezirk Szeged hat ebenso einen Wettbewerb  im Halászlé-Kochen (Fischsuppe). In der Region Szatmár findet der Pflaumenmus-Wettbewerb statt, während Békéscsaba seine Salami feiert und Bereg seine Gulyás-Suppe. Dazu gibt es noch eine Vielzahl von Weinverkostungen und Veranstaltungen. Sie alle bieten dem Urlauber eine reichhaltige Abwechslung mit unvergesslichen Erlebnissen.

 

 














 

 

 

 



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