Satire über Ungarn - Völkerwanderung

Lánchíd / Kettenbrücke / über die Donau
[Foto: Vörösváry Pál, Ungarn]
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Prof. Kövary schreibt über seine Landsleute:

"Wissenschaftlich belegt ist folgendes, wobei ich die Daten aus dem mir frischest zugänglichen ungarischen Geschichtsbuch entlehne, Erscheinungsjahr 1992: Um 4000 vor Christus löst sich die Gemeinschaft der Uralvölker auf, die Finno-Ugrier und die Samojeden trennen sich voneinander. Um 2000 v. Chr. geht die finnugrische Gemeinschaft auseinander. Im Laufe der Zeit zerfällt das Urvolk in mehrere Gruppen: Finnen, Lappen, Esten und die ganze Liste, die im Zusammenhang mit dem Ursprung der ungarischen Sprache bereits bekanntgegeben wurde. Die Oguren, also die Urahnen der Ungarn, bleiben in Westsibirien.

Was ich nun hier einfüge, dürfte ich mir als gewissenhafter Geschichts- wisssenschaftler nicht erlauben. Zu meinem Glück bin ich jedoch ein zügelloser Humorist, und so gestatte ich mir, den geneigten Leser zu fragen, ob er schon gehört habe, wie die Finnen sich von den Ungarn getrennt hätten. Nun dies geschah so: Der Urstamm völkerwanderte und wanderte, bis er eines schönen Tages zu einer Kreuzung kam. Dort stand ein Wegweiser mit der Aufschrift 'nach Helsinki'. Und diejenigen, die lesen konnten, setzen ihren Weg dorthin fort."


Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Kövary, entnommene Passagen aus:
Kövary, Georg:
Ein Ungar kommt selten allein -
der Magyarenspiegel aufpoliert, Verlag Styria 1994
ISBN 3-222-12241-5

Der Roman ist seit 2007 wieder erhältlich und ist u. E. das Beste und Treffenste, was je ein Ungarn über seine Landsleute geschrieben hat. Wer die Ungarn persönlich kennengelernt hat, wird dieses humorvolle Spiegelbild 100%-ig bestätigen können.


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